CHINA - KOREA - 2004

"Wirklich war es wunder schoen mit euch in Korea. Wir alle haben uns ueber euren Konzerte sehr gefreut. Wir haben geschafft. Es war erfolgreicher als wir geplant und gedacht haben. Ich danke euch und allen Teilnehmer an den Konzerte fuer eure Muehe und Leistungen." (Yoon-Sick Jang)


China -Zeitplan

Tourneeauftakt: Berlin 04 - Chinesisch - Deutsches Kulturfestival 22.06-24.06.04

Freitag, 23. 07 20 Uhr:      Eröffnungskonzert : ca 15 min JGO - Programm + Begleitung (mitspielen der Stimmen) eines Chores aus China 
Samstag, 24:07 mittags     Konzert im Rahmen des Museumsinselfestivals am Kulturforum (Potsdamer Platz) ca 30 min JGO - Programm.
Sonntag, 25:07 19:00Uhr   Abschlusskonzert der DCJ 2004 in Berlin im Haus des Rundfunks - RBB Berlin

 26.07. Flug Berlin – Peking mit Air France über Paris (umsteigen)
27.07. Ankunft Peking; Reiseleiter/in erwartet Euch am Flughafen; Fahrt zum Hotel
           quasi erste Stadtbesichtigung. (Reiseleiter/in teilt jeweils die genauen Daten/Uhrzeiten für den nächsten Tag mit).
28.07. Besuch des Sommerpalastes.Besuch der Peking Internat. Studies Uni, Proben für das erste Konzert.
           Abend: Konzert im „Grand Ballroom“ der Uni
29.07.  Besuch „Platz des himmlischen Friedens“ und Besichtigung der „Verbotenen Stadt“. Nachmittag: Besuch „Himmelstempel“.
30.07. Vormittag: Fahrt zur „Großen Mauer“ bei Badaling. Nachmittag: Besuch der „Ming-Gräber“.
31.07. Rikscha-Fahrt durch die „Alte Stadt“ Hutong/Peking. Nachmittag: Besuch eines chin. Partner und kleines Konzert.
           Abend: Konzert dortselbst.
01.08. Flug Peking-Shanghai.
02.08. Shanghai: Stadtbesichtigung. Ausserdem “Yu-Garten” aus der Ming-Zeit, “Jade-  Buddha-Tempels“ und der „Hafenpromenade“.
03.08. Besuch des Shanghai Civilization Bureau of Xu Hui District. Nachmittag: Treffen mit Gitarrenverband Shanghai.
           Abend: Konzert Huigang Platz im Stadtviertel Xujiahui.
04.08. Besuch des Shanghai-Museums. Nachmittag: Besuch einer Musikschule. Abend: Abendessen mit dem Leiter des Xujiahui-Stadtviertels.
05.08. Ganztägiger Ausflug nach Suzhoe. U.a. Besuch des „Klosters des Kalten Berges“
06.08. Einkaufstag. Abends: Konzert im Grand Ballroom der Shanghai Verkehrsuniversität.
07.08. Flug Shanghai – Seoul/Süd-Korea

 

Korea Zeitplan

Datum

Veranstaltungen

Verkehrsverbindung

Übernachtungen

Sa. 7. 8.

Ankommen und Ausruhen im Hotel

Flughafen - Hotel

Hotel Palace

So. 8. 8.

Probe für das Konzert mit 100 Gitarristen

Citytour in Seoul

Hotel – Saal des Seocho-Gu

Hotel(Seoul)

Hotel Palace

Mo. 9. 8.

Workshop in Seoul

Hotel – Sal des Seocho-Gu – Hotel(Seoul)

Hotel Palace

Di. 10. 8.

Konzert in Daejeon

Hotel – Daejeon – Hotel(Seoul)

Palace

Mi. 11. 8.

Konzert in Bundang

Hotel – Bundang – Hotel

Palace

Do. 12. 8.

Konzert in Deagu

Hotel – Daegu – Hotel(Kyeongju)

Kyeongju

Fr. 13. 8.

Citytour in Kyeongju

KyeongjuSeoul

Hotel Palace

Sa. 14. 8.

Konzert in Seoul

Hotel – Seoul – Hotel

Hotel Palace

So. 15. 8.

Abflug

Hotel - Flughafen

 

   

China

 

Peking

 

Dienstag, 27.7.2004

Nach einer Nacht im Flugzeug, die für alles mögliche aber kaum zum schlafen genutzt wurde, kommen wir um 8.00 Uhr Ortszeit in Peking an. Die Fiake-Mitarbeiterinnen Liau und Chen holen uns ab. Ein Bus bringt uns ins Huakang-Hotel, in dem wir die Woche über wohnen werden. Wir haben Zeit, die Zimmer zu beziehen und auf dem Bett herum zu liegen und nicht zu begreifen, dass wir in China sind. Einen Anflug von Enttäuschung mag ich nicht zu vertreiben. Wenn ich aus dem Fenster sehe, sehe ich Häuser, Straßen und Menschen. Genau wie bei uns. Aber irgendwo da muss auch China sein. Wir werden sehen.

Zum Mittagessen geht es in ein Gasthaus. Es beginnt für uns eine Zeit, in der der Magen darauf angewiesen ist, wie gut die Finger mit zwei Holzstöckchen hantieren können. An großen runden Tischen mit einer Drehplatte in der Mitte werden wir mit chinesischen Esssitten, die wir nicht kennen, und mit chinesischem Essen, das wir weder kennen noch erkennen, alleine gelassen. Nach anfänglichen Unsicherheiten beschließen wir, die verschiedenen Gerichte, die uns vorgesetzt werden, zu probieren. Das Drehscheibensystem schult in Geduld, zumal einige noch mehrere Anläufe brauchen, um Drehscheibe, Tischtuch und Schüssel mit Essen zu versehen. Noch ahnen wir nicht, dass uns ab jetzt zweimal täglich ein so üppiges Mahl beschert wird.

Da morgen unser erstes Konzert ist, sind nachmittags und abends Proben angesagt. Wir können uns vor Übermüdung kaum noch auf den Stühlen halten. Aber die Dirigenten sind unerbittlich. Selbst als der ein oder andere schon im Sitzen einschläft und wieder andere bei jedem falschen Ton – also sehr oft – in überdrehtes Gekicher ausbrechen, wird weitergeprobt bis wir die Stücke im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf können. Der Sandmann entschuldigt uns und schließlich werden wir in die Betten entlassen.

 

Mittwoch, 28.7.2004

Heute steht eine Himmelstempelbesichtigung auf dem Programm. Chen ist enttäuscht von unserer deutschen Pünktlichkeit. Aber was haben wir auf dem deutsch-chinesischen Freundschaftstreffen in Berlin gelernt? Austausche sind dazu da, Vorurteile abzubauen. Nichts desto trotz bemühen sich einige, schnellstmöglich eine Uhr zu erstehen oder mehrere, denn bei einigen Produkten handelt es sich um Eintagsuhren.

Auf dem Tempelgelände treibt viel Volk sein Wesen. Menschen mit Jahresabonnement treffen sich, um gemeinsam zu tanzen, Musik zu machen, Diabolo, Federball, Domino, Karten oder Schach zu spielen, andere malen mit Pinsel und Wasser Schriftzeichen auf die Fliesen, wieder andere zieren fächerwedelnd das Gesamtbild.

Abends haben wir unser erstes Konzert in der Sprachen-Universität vor über 300 Zuhörern. Ein Kinderchor und ein chinesischer Liedermacher beteiligen sich. Das Publikum besteht hauptsächlich aus Studenten der Universität, eine Verständigung auf deutsch und englisch ist also möglich. Einem Studenten, mit dem ich mich unterhalte, hat besonders die neue westliche Musik aus unserem Programm gefallen. Hinterher müssen wir erstmals Autogramme geben und für Fotos posieren.

 

Donnerstag, 29.7.2004

Ein Besichtigungstag erwartet uns. Als erstes werden wir in ein Seide-Einkaufszentrum geführt, wo allerdings nicht nur Seide verkauft wird. Es gibt so ungefähr alles. Manch einer lässt sich sogar einen Maßanzug schneidern. Handeln ist angesagt. Erstes Gebot: ganz weit unten anfangen, zweites Gebot: Desinteresse signalisieren, drittes Gebot: Hartnäckigkeit. Dann wird es unter Umständen sehr preisgünstig.

Danach geht es in die sogenannte Antiquitätenstraße in einem Hutong, eines der noch erhaltenen alten zweistöckig bebauten Viertel, das noch nicht den Wolkenkratzern weichen musste. Wieder heißt es einkaufen, diesmal vorwiegend Kunsthandwerk: Kalligraphie, Jade, Porzellan aber auch Tee. Ich sondere mich mit ein paar anderen von der Gruppe ab, um die Nebengassen zu erkunden. Keine 5 Meter von der touristischen Antiquitätenstraße entfernt befindet man sich im tiefsten Wohnviertel. Bis zu schulterschmale Gassen, Taubenschläge, Vögel in Käfigen, alte Menschen, die fächerwedelnd auf der Straße sitzen. In Hinterhöfen oder vor dem Haus wird Mahjong, Karten oder Schach gespielt. Wir sind uns gegenseitig eine Attraktion. Schlitzaugen den Langnasen und Langnasen den Schlitzaugen. Auffällig ist, dass im Gegensatz zu anderen „armen“ Gegenden, die man schon bereist hat, kaum Kinder zu sehen sind. Ab und an ein Erwachsener mit einem Kind an der Hand. Die Ein-Kind-Politik wird allzu deutlich.

Abends geht es in die Pekingoper. Chen stimmt uns schon mit Gesang darauf ein. Sie kann sehr gut singen und behauptet, alle Chinesen seien so musikalisch. Die Opernvorstellung ist nur für Touristen. Sie führt in drei verschiedene Opernstile ein, ohne allerdings eine vollständige Oper aufzuführen. Besonders der akrobatische Teil ist beeindruckend, die Musik ansonsten gewöhnungsbedürftig, der Gesang klingt sehr gepresst und es fehlen tiefere Tonlagen.

 

Freitag, 30.7.2004

Wer die chinesische Mauer nicht erklommen hat, ist kein Held, soll Mao gesagt haben. Deswegen nehmen wir die 70-km-Reise ins Gebirge auf uns. China hat nicht nur viele Einwohner, es muss fast ebenso viele Helden haben. Trotzdem beeindruckend wie sich die Mauer unter den Menschenmassen lindwurmgleich die Bergkämme entlangwindet. Sie zu errichten kann in dem unwegsamen Gelände kein Vergnügen gewesen sein. Zum Teil ist der Weg auf der Mauer selbst so steil, dass sie streckenweise nur noch aus ellenhohen Treppenstufen besteht. Touristen wird hier eindeutig mehr als das übliche Bewegungspensum abverlangt.

Nachmittags besichtigen wir noch den „Seelenweg“, der zum Gedenken der Toten selbst vom sänfteverwöhnten Kaiser jährlich am 4. April zu Fuß begangen wurde. Rechts und links wird er von Steinskulpturen umrahmt. Die Steintiere symbolisieren die gute Herrschaft und sollen böse Geister aufhalten. Abwechselnd stehen und liegen sie. Die einen haben Dienst, die anderen Pause.

Danach fahren wir weiter zu einer Ming-Grabanlage. Es handelt sich um einen Monumentalfriedhof der Ming-Dynastie. 13 von 16 Ming-Kaisern sind hier mit Frauen und Nebenfrauen begraben. Bislang sind erst zwei Gräber restauriert. Zu sehen sind Gebäude mit mächtigen Säulen aus Nanholz, das es heute nicht mehr gibt. Es ist sehr hart und wertvoller als Gold. In Vitrinen werden kunstvolle Grabbeigaben aus Gold, Jade und Brokatseide ausgestellt. Abends haben wir frei und bewegen uns selbstständig in der Pekinger Fußgängerzone. Überdimensionale Leuchtreklamen lassen Europa dagegen rückständig erscheinen. Auch hier gibt es Mc Donalds und die großen Einkaufsketten, die man aus dem Abendland kennt. Aber schon in den angrenzenden Seitengassen findet man das exotische China. An Straßenständen werden Froschschenkel, Schlangenhaut, Spatzen, Magen, Tintenfisch, Seidenkokons oder gegrillte Zikaden als Leckerlis angeboten. Lebende Skorpione hängen an ihren Schwänzen aus, auch sie kann man sich grillen lassen.

Auf der Heimfahrt werden wir das erste Mal mit den Schwierigkeiten der Kommunikation in China konfrontiert. Englisch wird wenig gesprochen. Chinesische Schriftzeichen sind so aus dem Stehgreif schwer lesbar. Den Taxifahrern zeigt man Visitenkarten der Hotels und wenn man Glück hat, kennt er die Gegend und fährt einen auf direktem Weg dorthin.

 

Samstag, 31.7.2004

Das zweite Konzert findet als Kurzkonzert im PianoCity, einem großen Klaviergeschäft, in dem auch unterrichtet wird, statt. Zwei chinesische Gitarristen beteiligen sich. Nach einem Gespräch über Unterrichtsmethoden mit hiesigen Gitarrenlehrern zeigt man uns noch eine Musikschule, die in einem riesigen Einkaufszentrum im obersten Stockwerk zusammen mit einem Musikgeschäft untergebracht ist. Der „klassische“ Musikunterricht wird hier gewissermaßen als Bestandteil westlicher Konsumprodukte neben Unterwäsche, Haushaltsprodukten und Drogeriewaren feilgeboten.

Zum Abendessen bestellen einige von uns Pekingente oder Schlange. Zum Schlangeessen gehört dazu, dass einem das Speiseobjekt vorher lebend vorgeführt wird. Das arme Tier rächt sich in Todesangst an seinen Peinigern, indem es im Esssaal vor versammelter Runde seinen Darm entleert.

 

Sonntag, 1.8.2004

00.00 Uhr: Wir sind in der Zukunft. Deutschland hat noch 6 Stunden lang Juli. Ich unterdrücke es, zu Hause anzurufen und das Kuriosum mitzuteilen. Wer weiß auch, ob ein Anruf bei so einer Zeitverschiebung überhaupt möglich ist?

Zunächst besichtigen wir heute den Platz des himmlischen Friedens, wie uns mehrfach mitgeteilt wird mit 50 ha der größte Platz der Welt. Menschenmassen überall, zum Teil formieren sie eine endlose Schlange vor dem Mao-Mausoleum, wo man den aufgebahrten besichtigen kann. Erst hier wird uns so richtig deutlich, was für eine Attraktion wir selbst darstellen. Immer wieder fragen Chinesen, ob sie Fotos von uns machen dürfen. Bald ist man schon so weit, den Prozess des peinlich berührten Fragens abzukürzen, indem man die sich um einen Herumdrucksenden selbst fragt, ob sie ein Foto machen möchten. Besonders wenn man sehr groß und rotblond ist und sich zwei Zöpfchen in den Bart geflochten hat, ist man stets umringt von einer Schar neugieriger und kichernder Chinesen.

Während ein Großteil sein Antlitz chinesischen Erinnerungsfotos leiht, geraten zwei von uns in eine Ansammlung von Menschen, die neugierig einer Verhaftung oder ähnlichem zusehen. Wie alle Touristen auf diesem Platz tragen sie Fotoapparate bei sich, was einen der zahlreichen Polizisten dazu verleitet, anzunehmen, der Aufruhr sei von ihnen fotografiert worden. Mit der Begründung, die Veröffentlichung solcher Fotos werfe im Ausland ein schlechtes Licht auf China, entreißt ein Polizist unserer Dirigentin Mandy Bahle die Kamera und dieser den sich darin befindenden Film. Thomas, der sich weigert, ebenfalls seinen Film herzugeben, beschwört eine längere aber glimpflich ausgehende Konfrontation herauf, in deren Verlauf weitere Polizisten in Zivil und eine Formation im Stechschritt sich dazugesellen. Von unserer Seite wird ebenfalls hartes Geschütz aufgefahren: Chen. Sie schafft es tatsächlich nach langer Diskussion, die Polizisten davon zu überzeugen, dass Thomas gar kein Foto gemacht hat und auch eine Schnellentwicklung in einem Speziallabor nicht nötig sei und dass auf China im Ausland ein ebenso schlechtes Licht fiele, wenn Touristen so behandelt würden.

Platz des Himmlischen Friedens - Menschenschlange vor dem Einlass zum Mao - mausoleum Beinaheverhaftung Platz des Himmlischen Friedens - Eingang zum Kaiserpalast / Verbotene Stadt

So kann es schließlich weitergehen zur Besichtigung der verbotenen Stadt, die einem spätestens seit Bertoluccis „Der letzte Kaiser von China“ ein Sinnbild chinesischer Kultur geworden ist. Leider haben wir kein Hollywoodbudget zur Verfügung, sonst hätten auch wir die Palastanlage von Touristenströmen befreit und mit historisch kostümierten Komparsen ausgestattet. So übertönt der Rummel ein wenig die stille Ehrfurcht gegenüber der imposanten Stätte.

Damit noch nicht genug werden wir im Anschluss daran zum Sommerpalast geleitet, einer riesigen Parkanlage mit Seen, Tempeln und Pavillons und dem berühmten Marmorschiff. Ich verliere die Gruppe und beschließe, erst den Berg zu besteigen und mich dann am See auszuruhen. Das mit dem Bergbesteigen klappt, das mit dem Ausruhen will nicht so richtig. Alle fünf Minuten eine kleine Ansammlung herumdrucksender Teenager, denen ich dann jedesmal erlaube, ein paar Fotos von mir zu machen. Eine Frau, die kein Englisch kann, verständigt sich ohne Worte, indem sie mich einfach um die Schulter fasst und vor einen geeigneten Fotohintergrund zieht. Nachdem ich die Gruppe wiedergefunden habe und alle von einem eindrucksvollen Lotusblütensee berichten, der mir wohl entgangen ist, fahren wir mit dem Drachenboot über den großen See zurück.

 

 

Schanghai

Montag, 2.8.2004

Abschied und Aufbruch zu neuem. Wir fliegen nach Schanghai, der Stadt „über dem Meer“. Schon gleich bei der Ankunft sieht man den Unterschied. Was Peking in der Breite ist, ist Schanghai in der Höhe. Sogar die Straßen verlaufen mehrstöckig.

Wir haben einen neuen Reisebegleiter, Hu. Da wir bisher minutiös durchgeplant wurden, bedrängen wir ihn gleich zu Beginn, uns eine kleine Ruhepause zu gönnen, und am nächsten Tag ans Meer zum baden zu fahren. Er lässt mit sich verhandeln.

 

Dienstag, 3.8.2004

Auf der Fahrt zum Meer machen wir an der deutschen Touristenattraktion schlechthin halt. Der Transrapidstation. Wir buchen selbstverständlich eine Fahrkarte zum Flughafen und zurück. Die 30 Kilometer werden in 8 Minuten zurückgelegt bei einer Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h.

Der ‚Strand‘ entpuppt sich als Reinfall. Man badet nicht im Meer, sondern in einem dem Meer nahegelegenen Badesee. Das Wasser ist schmutzig und es liegt ein grässlicher Gestank in der Luft. Als wir einen Blick ins echte Meer werfen, sehen wir aber auch, dass die braune Brühe dort noch weniger zum baden taugt.

Auf dem Rückweg besichtigen wir das ehemals höchste Gebäude der Welt, den Jin-Mao-Tower. Inzwischen rangiert er nur noch auf Platz 4 oder 5.
Der Ausblick ist leider miserabel. Smog. Die ansonsten faszinierende Stadtkulisse hebt sich schemenhaft hervor und ist streckenweise nur zu erahnen.

Abends ist frei. Wir nutzen die Zeit für einen Innenstadtbummel. Schanghai wirkt noch viel moderner als Peking. Wenn nicht gerade nächtliche Energiesperren die Stadt in trüber Düsternis verharren lassen, blinken und glitzern die Einkaufsstraßen in allen Farben und Größen. Straßenübergänge werden hier sowohl von Ampeln als auch zusätzlich von Polizisten reguliert, die die Einhaltung der Ampeln überwachen und pfeifen, wenn ein Passant bei rot überqueren möchte. Weicht man ein wenig von den Haupteinkaufsstraßen ab, findet man sich mitten in alten zweistöckigen Wohngegenden wieder, wo vor der Kulisse ultramoderner Hochhäuser alte verwaschene zum Trocknen aufgehängte Unterhosen in die Gassen ragen.

 

Mittwoch, 4.8.2004

Heute steht der Jade-Buddha-Tempel auf dem Programm. Wir haben Glück. Es ist ein besonderer Feiertag. Wir bekommen den Buddha aus Jade gezeigt, das wirklich Interessante spielt sich aber im Innenhof ab. Unmengen von Gläubigen haben sich darin versammelt und verbrennen dort in metallenen Zieröfen Papierblumen, die es am Eingang zu kaufen gibt, oft in solchen Mengen, dass sie gleich eine ganze Plastiktüte davon ins Feuer werfen. Andere halten bündelweise Räucherstäbchen in der Hand und verneigen sich, jeweils kurz meditativ innehaltend, in alle vier Himmelsrichtungen. Auf einer Tribüne halten Mönche mit Gesängen eine Zeremonie ab.

Danach geht es zum Yu-Garten (sprich: Ü-Garten). Ein nach chinesischer Gartenarchitektur errichteter Garten eines Pekinger Hofbeamten. Die grüne Farbe überwiegt und trotz vieler Touristen findet man die ein oder andere Ecke, wo man in Ruhe Wassergeplätscher lauschen kann.

Nach einer Besichtigung des Schanghaier Nationalmuseums, wo Trachten der vielen chinesischen Völker, Jadeschmuck, Möbel, Kalligrafie und andere chinesische Kulturgüter ausgestellt werden, sind wir im Kulturamt des Xianjang-Stadtteils zu einem Bankett eingeladen. Der Bezirksbürgermeister, die Stadtteilkulturamtsleiterin und ihr Stellvertreter, der Direktor der Musikhochschule und andere Mitarbeiter des Kulturamtes sind anwesend. Helmut Oesterreich wird aufgefordert, eine spontane Rede zu halten.

 

Donnerstag, 5.8.2004

Vormittags sind wir vom Gitarrenverband in eine Musikschule eingeladen. Der Kulturamtsleiter ist da und Gitarrenlehrer und –schüler. Wir spielen uns abwechselnd gegenseitig Stücke vor. Man spielt uns klassische Stücke aber auch viel Popularmusik auf mäßigem Niveau vor. Von den klassischen Stücken werden die etwas herzhafteren Stücke bevorzugt. Beeindruckend ist ein Pfeifer, der sich selbst auf der Gitarre begleitend mit vielen Trillern und Vibrato ein Lied zum besten gibt. Aber mit Hingabe. Nach Fragen zur Interpretation der vorgespielten Stücke von chinesischer Seite spielen wir zum Abschluss gemeinsam unter Leitung von Helmut Oesterreich ein Stück von Purcell vom Blatt. Danach fahren wir zur Probe ins Stadtteiltheater, das einen schönen großen Konzertsaal hat. Auf der Straße vor dem Konzertsaal wird Abendgymnastik mit bestimmt hundert Leuten betrieben. Das Konzert ist gut besucht, so etwa 500 Zuhörer. In unserer Pause tritt ein Mädchenquintett in Tracht und mit traditionellen chinesischen Instrumenten auf. Sie spielen sehr souverän und sind gut zusammen. Zum Abschluss tritt noch ein Chor auf und singt ein deutsches Wiegenlied und „Freude schöner Götterfunken“. Als Abgangsmusik bekommen wir den Radetzkymarsch aufgelegt. Da wir ihn als Programmpunkt von den Koreanern aufs Auge gedrückt bekommen haben, haben wir ihn im Repertoire, und die Mehrheit von uns steigt spontan ein. Womit beim Publikum das Vorurteil bestätigt worden wäre, dass die Deutschen den Radetzkymarsch im Blut haben. Didel dit didel dit didel dit dit dit. Das Konzert ist ansonsten sicher das repräsentativste und schönste in China.

 

Freitag, 6.8.2004

Erst bekommen wir eine alte Bibliothek aus der Kolonialzeit gezeigt und dann ein Museum für traditionelle chinesische Instrumente. Pipas, Flöten, Gongs, Zithern, Se, Cymbeln, riesige Glockenspiele. Das schönste ist, man darf sie ausprobieren. Die armen Museumswärter. Zu allem Ungemach schaffen es zwei von uns – eine davon bin ausgerechnet ich – die Saite einer Zither zum reißen zu bringen. Man sieht es uns nach. Danach zeigt man uns den sehr schönen Saal der Musikhochschule. Wir sind uns einig, hier würden wir gerne spielen. Leider ist das nicht vorgesehen. An der Musikhochschule wird seit zwei Jahren Gitarre unterrichtet. Bislang gibt es aber erst vier Gitarrenstudenten.

Anschließend geht es auf einen Imitationenmarkt. „Hallo“ „Looky Looky!“ „Bag“ „Lolex“. Hier bekommt man Artikelimitate aller bekannten Marken. An einem Stand sehe ich, wie Diesel-Jeans erst noch fertiggenäht werden müssen, das Etikett ist aber schon dran. Der Nachmittag ist frei. Ich nutze die Zeit, um mir ein Buch über chinesische Schriftzeichen zu kaufen und Postkarten zu schreiben.

Unser letztes Konzert in China ist ein Freiluftkonzert. Obwohl wir schwer mit Wind und schlechten Lichtverhältnissen zu kämpfen haben – irgendwo da muss doch ein Dirigent stehen? –, herrscht eine gute Stimmung unter den zahlreichen Zuhörern. Vor allem eine Einlage unseres Tuttlinger Gitarrenquartetts Elassomorph, kommt sehr gut an.

 

Und schon war es das mit China. Die Reisebegleiterinnen und wir sind uns einig, dass die Reise wiederholt werden muss, dann aber in den Osten Chinas.

 

 

Südkorea

 

    v                         Yoon - Sick Jang / Korean Guitar Society 

Samstag, 7.8.2004

Früh um 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr ist Abfahrt zum Flughafen. Leider fährt um diese Uhrzeit noch kein Transrapid. Alles ist ein bisschen hektisch. Zum Verabschieden bleibt kaum Zeit.

In 100 min erreichen wir Seoul. Blumen und die Aufschrift: „Einen herzlichen Willkomm in Korea“ begleitet von einer Delegation der Korean Guitar Society und deren Direktor, Yoon-Sick Jang, empfangen uns. Yoon-Sick Jang, der ehemals in Frankfurt Gitarre studiert hat und auch bei Helmut Oesterreich Unterricht hatte, verwandte acht Monate darauf, uns eine unbeschreibliche Konzertreise in Südkorea zu bescheren. Und das ist ihm gelungen. Er hat den Fernsehsender KBS als Sponsor gewinnen können und auch den Kultusminister dazu bewegt, ein Vorwort für das Programmheft zu schreiben. Es soll einen Fernsehmitschnitt des Abschlusskonzertes geben und uns erwarten Zuhörerzahlen, wie wir sie in unserer gesamten Orchesterlaufbahn zusammengerechnet noch nicht verzeichnen konnten.

In einem Vorort von Seoul beziehen wir eine Nobeljugendherberge. Sie hat sogar ein Schwimmbecken, das wir leider wegen Zeitmangels nicht ausprobieren können.

Zu Mittag essen wir japanisch. Die Tische im Restaurant sind Aquarien, wo lebende Fische mit ansehen müssen, wie über ihren Köpfen Artgenossen verspeist werden. Wir haben einen Scheibenputzerfisch erwischt, der beinahe immer auf dem Rücken schwimmt, während er die Scheiben entlangsuckelt.

Dann findet die erste Probe mit großem Orchester statt. Gemeinsam mit hundert koreanischen Gitarristen üben wir den Radetzkymarsch, das 007-James-Bond-Thema und Gogureo von Jae-Hi Uh, das hier in Südkorea zur Uraufführung komme soll. Besonders beeindruckend das Solo der Samulnori-Gruppe, einer traditionell koreanischen Percussionsgruppe.

Abendessen koreanisch. Wir sitzen an normalen Tischen, neben uns die Einheimischen auf dem Boden an kniehohen Tischen. Das wollte man uns gleich zu Anfang wohl noch nicht zumuten.

In die Tische sind Grills eingelassen. Auf radkappenähnlichen Rosten wird frisches Fleisch aufgelegt. Dazu Kimtschi – wie auch immer man es schreibt –, so eine Art Chinakohl, das wird es ab jetzt immer als Beilage geben. Es sei sehr gesund. Wird aber leider meistens mit einer sehr scharfen roten Soße zubereitet – wie fast alles. Wer meinte, nach zwei Wochen China endlich die Kunst des Stäbchenessens einigermaßen zu beherrschen, wird eines besseren belehrt. In Korea wartet eine neue Herausforderung. Hier isst man nicht mit runden Holzstäbchen, sondern mit metallenen abgeflachten Stäbchen, die mehr an Stricknadeln als an Esswerkzeug erinnern. Mit ihrer glatten Oberfläche ist es noch schwerer, das Essen zu balancieren.

 

Sonntag, 8.8.2004

In der Jugendherberge werden wir zum Frühstück von Kellnern bedient, die uns mit Zangen die Toastbrote reichen. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es trotzdem nur Marmelade als Aufstrich gibt.

Heute haben wir ein Konzert in Daegu, 400 km entfernt. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus los und beziehen in Daegu ein 5-Sterne-Hotel, das uns die Korean-Guitar-Society gesponsert hat, damit wir nicht so ‚popelig‘ wohnen müssen. Wir proben mit 30 koreanischen Gitarristen. Das Konzert findet in einem großen Konzertsaal mit sehr guter Akustik statt. Es kommen etwa 300 Zuhörer.

Danach essen wir mit den koreanischen Gitarristen zusammen zu Abend. Diesmal traut man uns zu, auf dem Boden zu sitzen. Eine Verständigung auf englisch ist zumindest mit den jüngeren möglich.

 

Montag, 9.8.2004

Rückfahrt nach Seoul, wo im Saal der Jugendherberge ein Workshop zur Ensemblemethodik stattfindet. Helmut Oesterreich hält einen Vortrag und Mandy Bahle erarbeitet mit den etwa 30 Anwesenden Amanecer von Torroba. Wir dienen im ersten Teil als Vorführorchester und haben dann frei.

Abends wird mit 130 koreanischen Gitarristen Gogureo, Radetzkymarsch und das James-Bond-Thema geprobt. Gogureo dirigiert ein koreanischer Dirigent. Die andern beiden Stücke Helmut Oesterreich. Ein leckeres Buffet rundet den Abend ab.

 

Dienstag, 10.8.2004

Ausschlafen! Das erste Mal auf der Reise. Dann fahren wir nach Daejon, wo wir wieder mit 100 Gitarristen die drei Stücke proben. Vor dem Konzertsaal, der an die 600 Leute fasst, stehen sie Schlange. Die Stimmung ist sehr gut. Das Konzert wird ein voller Erfolg. Hinterher stehen doch tatsächlich kreischende Mädels vor unserer Umkleide. Das Gekreische gilt allerdings unseren Jungs. Sie müssen Autogramme geben und für Fotos posieren. Für uns Mädchen interessiert sich kaum jemand. Allenfalls ernten wir ein enttäuschtes „Oooh“, wenn die Umkleide aufgeht und „nur“ eine von uns Mädchen herauskommt. Danach ist feiern angesagt zusammen mit den koreanischen Gitarristen und dem Komponisten von Gogureo, Jae-Hi Uh. Man erfährt ein bisschen was über koreanische Höflichkeitsformen. Die erste Frage in Korea lautet nicht „How are you?“, sondern „How old are you?“. Anfangs irritiert darüber, merken wir, dass das wichtig zu sein scheint, um gleich zu Anfang abzuklären, wer wem gegenüber wie höflich zu sein hat. Alt sein ist hierzulande nämlich noch ein Privileg. Wenn der jüngere dem älteren beispielsweise etwas zu trinken einschenkt oder etwas eingeschenkt bekommt, muss er das Glas bzw. die Flasche mit beiden Händen halten. Auch schenkt man sich selbst nicht Bier ein, worauf mich mein Tischnachbar dezent hinweist, als er schon geraume Zeit vor seinem leeren Glas sitzt. Es wird koreanisches Knabberzeug angeboten, Trockenfisch und geröstete Heuschrecken. Wenn man sich überwunden hat, diese Ansammlung von langen Beinen in den Mund zu stecken, muss man doch zugeben, dass sie würzig und doch gar nicht so schlecht schmecken.

 

Mittwoch, 11.8. 2004

Heute haben wir ein Konzert in einem Kunstinternat in Bundang (Daejon). Wieder proben wir mit 130 koreanischen Gitarristen. Der Saal ist ausverkauft. 1.000 Leute, überwiegend Jugendliche. Sie sind anfangs sehr laut und selbst Helmut hat große Probleme, sie zu bändigen, aber zur zweiten Hälfte des Konzerts wird es besser. Anschließend essen wir in der Schulkantine. Die Koreaner haben Geschenke für uns vorbereitet. Jeder bekommt einen Geldbeutel mit Geld drin. Wer den höchsten Betrag hat, soll ein Lied vorsingen. Wir einigen uns gleich zu Anfang darauf, dass wir gemeinsam singen.

 

Donnerstag, 12.8.2004

Unser erster freier Tag in Korea. Nach unserem misslungenen Strandbesuch in China, haben wir Yoon-Sick gebeten, uns einen Badetag zu organisieren. Diesmal klappt es. Wir fahren an die Ostküste. Zu Mittag esse ich in einem Strandrestaurant so eine Art koreanische Kartoffelpuffer mit Gras drin und dazu flüssigen Gurkensalat. Das Meer ist sehr schön, die Temperatur genau richtig. Wir baden ausgiebig in Sonne und Wasser. Während einige von uns dann zusammen mit Koreanern koreanisches Strandvolleyball spielen, was heißt, dass jemand, der einen Fehler macht, in die Mitte muss und erst frei wird, wenn er abgeschossen wird, gehen andere rohen Fisch essen.

 

Sonnenbetankt und ausgeruht müssen wir dann leider weiterfahren. An einer Autobahnraststätte, an der wir Halt machen, gibt es einen Spielautomaten, wo zwei Spieler gegeneinander antreten können. Eine Handvoll Gummipfropfen heben sich vereinzelte nach einem Zufallsprinzip aus ihrem Loch. Wenn man mit einem Gummihammer draufhaut, solange er oben ist, bekommt man Punkte. Helmut tritt gegen Mandy an. Helmuts System, wahllos auf irgendwelche Pfropfen zu hauen, zahlt sich nicht aus, Mandy gewinnt.

 

Freitag, 13.8.2004

   Vormittags proben wir im Hotel in Daegu, dann fahren wir nach Changwan und proben Gogureo, diesmal nur mit dem JGO. Wir werden mit Mikrofonen
    verstärkt. Statt Open Strings spielt wieder unser Tuttlinger Gitarrenquartett Elassomorph. Im Saal sind 700 Zuhörer. Hinterher drängen sich wieder
     kreischende Teenies hinter der Absperrung. Langsam wird es zur Übung, das Autogramme geben. Sogar wir Mädchen werden davon nicht verschont.

 

Samstag, 14.8.2004

Heute soll das Konzert in Seoul vom Fernsehen mitgeschnitten werden. Wir proben im Saal der Universität. Es ist der ollste unser bisherigen Reise, aber riesig. Die Vorbereitungen sind hektisch. Die Kontrabässe, die uns bei Gogureo begleiten, haben nicht geübt, Soundcheck, Klären der Bildregie für KBS. Die Dirigenten Helmut Oesterreich und Park entscheiden, Stücke zu tauschen. Helmut wird Gogureo übernehmen, Park den Radetzkymarsch. Trotzdem wird es ein hervorragendes Konzert. Ein würdiger Abschluss vor 1.500 Zuhörern und Fernsehen. Zu unserer Überraschung wohnt auch Michael Tröster dem Konzert bei.

Anschließend essen wir in der Kantine der Universität. Dankesreden werden gehalten und Gruppenfotos gemacht.

 

Sonntag, 15.8.2004

Unser letzter Tag in Südkorea. Und kein Konzert mehr. Nachdem Helmut und Mandy begabte junge koreanische Gitarristinnen begutachtet haben, begutachten wir gemeinsam den Königspalast. Die ganze Stadt ist voller Polizei. Richtige Hundertschaften. Weil Feiertag sei, sagt man uns. Danach gehen wir auf den Ramschmarkt. In engen Gassen wird buntgemischt alles mögliche verkauft. Da ich kein Geld loszuwerden habe, verlagere ich meine Aktivitäten aufs Fotografieren. Danach gehen wir noch in die Innenstadt von Seoul. Sie ist niedriger als ich sie mir vorgestellt habe. Christliche Prediger stehen herum und spielen Mundharmonika oder halten Schilder hoch, auf deren einer Seite steht: „Jesus – Heaven“, auf der anderen: „No Jesus – Hell“. Sehr einfach, das verstehe sogar ich. Wir haben Zeit zum Bummeln, bis uns der Bus wieder abholt und uns in eine Nobelbar fährt, die einem Freund Yoon-Sicks gehört, der sie als Hobby nebenbei betreibt. Die Bar ist im 7. Stock eines Hochhauses und man hat einen schönen Blick auf nächtliche Randbezirke von Seoul. Hier feiern wir das Ende einer unvergesslichen Konzertreise. Als Dankeschön spielen wir in kleiner Besetzung Teile aus unserem Konzertprogramm vor.

 

Montag, 16.8.2004

Rückflug. Das war’s.